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Dänemark, August 2017

Skandinavien. Wie mein Herzchen dafür schlägt.

Und doch war ich viel zu selten dort, um mir ein wirkliches Urteil darüber erlauben zu können. Die wenige freie Zeit, die mir meine Arbeit lässt, geht meistens für Konzerte und Festivals drauf. Findet sich dann doch mal ein unverplanter Zeitraum, machen mir meine Finanzen immer wieder einen Strich durch die Rechnung.

Woher ich dann weiß, dass mein Herz für Skandinavien schlägt? Es ist ein Gefühl. Ein Gefühl und eine Begeisterung, die von innen heraus kommen und völlig präsent ist. Eine Wissbegierde nach nordischer Mythologie, eine heimelige Zufriedenheit beim auseinandersetzten mit entsprechenden Thematiken, dem bloßen betrachten von Bildern.

Dieses Jahr habe ich es mir nicht nehmen lassen, nach dem (Sch)Wacken Open Air nicht die Heimreise anzutreten. Ich habe mir einen Punkt auf der Landkarte gesucht, bin mit meinem Opel Combo losgefahren und in Blavand gelandet. Dieses unsagbare Glücksgefühl, dass mich überkommen hat, als ich bei strahlenden Sonnenschein und einer ordentlich, steifen Brise (ich liebe es, wenn es so richtig ordentlich windig ist!) die Dünen hinauf geklettert bin und an einem wunderschönen Strand und dem Meer stand, war fantastisch. Ich wusste sofort – das war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte.
Gleich hinter den Dünen habe ich mir einen feinen Stellplatz für mein Auto gesucht, welches für die nächsten Tage mein zu hause sein sollte. Mit Matratze, Gaskocher und Vorhängen ausgerüstet, liebe ich es, in meinem Hochdachkombi unterwegs zu sein. Sicherlich wäre ein Bus das absolute Highlight für mich, aber leider auch eher wenig erschwinglich.

Von Blavand zig es mich jeden Tag weiter in eine andere Stadt. So fuhr ich über Ribe nach Kerteminde und beendete meine Reise in Kopenhagen. An allen Tage habe ich Wikingermusen besucht und habe mich ansonsten einfach treiben lassen.

Leider war meine Zeit ziemlich begrenzt, weil es eine Woche nach dem WOA bereits weiter zum Summer Breeze Open Air ging, aber dies war sicherlich nicht mein letzter Roadtrip. Auch wenn es mich beim nächsten mal eher nach Schweden oder Norwegen verschlagen wird. Ich behalte eine schöne Zeit in Erinnerung, und der Wunsch, viel mehr unterwegs zu sein, ist vermutlich alles, außer geringer geworden.

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