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Frei.Wild, Dortmund, Westfalenhalle, 01.11.2012

Frei.Wild in der ausverkauften Dortmunder Westfalenhalle. Eine Atmosphäre, die einem die Nackenhaare hochstehen lässt. Die Stimmung ist, trotz der vielen Vorwürfe in den letzten Tagen, ausgeglichen und gut. Bereits auf dem Parkplatz kann man bei der Ankunft die Fanchöre hören, die in erster Linie den alten Onkelz-Klassiker „Mexico“ ertönen lassen. Als Gonzo, ehemaliger Gitarrist der Böhsen Onkelz, dieses Lied auch noch live durch die Boxen dröhnen lässt, ist die Atmosphäre an einem Punkt angelangt, die seines gleichen sucht und sich bis in den letzten Song von Frei.Wild hält.

Auch wenn einem die unentwegte Diskussion um die politische Ausrichtung der Band furchtbar auf den Keks geht, so kann ich mit ruhigen Gewissen und sehr gutem Gefühl sagen, dass ich voll und ganz hinter der Band stehe! Für mich war die gestrige Show mit Abstand das Konzert des Jahres!

Der Tourstart in Dortmund war ein voller Erfolg und das Strahlen von Philipp, das Leuchten in den Augen der Band, zeigt mir, dass ich mit dieser Einschätzung nicht falsch liege. Egal ob alte Klassiker wie „Feuer, Erde, Wasser, Luft“ oder Songs vom neuen Album „Feinde Deiner Feinde“, wie zum Beispiel „Mach dich auf “ und, einer meiner persönlichen Favoriten, „Wer weniger schläft, ist länger wach“ wurden von den tausenden Fans mitgesungen und gefeiert, während „Mehr als tausend Worte“ zum verweilen einlud, und zwischen unzähligen Feuerzeugen doch ein wenig melancholisch stimme (mich zumindest).

Ich ziehe zudem meinen Hut vor der Band und der Crew, die sich unermütlich gegen die Anfeindungen der Medien und einem Teil der Gesellschaft stemmen müssen. Ich hoffe sehr, das Abende wie der gestrige dazu beitragen, euch Kraft zu geben, um diesem festgefahrenen Denken standzuhalten!

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